Wir feiern 50 Jahre BSC Friedewald
1. September 2018
Seit fünfzig Jahren lassen die Friedewalder ihre Pfeile fliegen
Dieses Jubiläum am ersten September dieses Jahres werden alle Teilnehmer lange im Gedächtnis behalten. Auf der Trainings Wettkampfstätteneben Bad Sonnenland konnte unser Vereinsvorsitzender Andreas Richter neben dem Bürgermeister vor allem die zahlreichen Mitglieder des Bogensportclubs begrüßen.
Sportwart Joachim Schacht listete die Schwierigkeiten nach der Gründung 1968, die besonders im Bereich des Materials begründet lagen auf. Aber bald stellten sich die ersten Erfolge ein. Nach der Bezirksspartakiade 1975 mit vierzig gestellten Scheiben war die Ausrichtung der nationalen Meisterschaften im Feld –u. Jagdschießen 1988 eine große Herausforderung für den noch relativ kleinen Verein. Er erinnerte an den Meistertitel in der Landesliga, der den Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 1996 nach sich zog. Bis 2012 wurde die höchste Klasse im Deutschen Bogensport gehalten, daneben schoss die zweite Mannschaft in der Landesliga. Mehrere Meistertitel beim nationalen Championat, viele weitere Medaillen aus Edelmetall und mehr als einhundert Landesmeistertitel gewann der Verein, die letzten im aktuellen Wettkampfjahr. 129 Mitglieder zählt der Verein gegenwärtig, der Jüngste ist zehn, der Älteste noch aktive Schütze 79 Jahre alt.
Gebannt schauten die Jubilare auf den Riesenmonitor, auf dem die Fotos der Höhepunkte aus fünf Jahrzehnten eingespielt wurden und ergänzten diese mit ihren Emotionen und Anekdoten aus alten und jüngeren Zeiten.
Der Bürgermeister gratulierte sehr herzlich und stellte zur Freude aller Feiernden einen massiven Pokal aus Sandstein mit gravierter Messingplatte auf die Tafel.
Dann wurde es natürlich sportlich. Der größte Teil der Teilnehmer baute die Bögen auf, ein kleines Turnier begann. Die Zuschauer sahen neben dem olympischen Recurvebogen auch Langbögen, Jagdbögen, Compoundbögen, sogar Primitivbögen, die ausschließlich aus naturbelassenen Materialien bestehen, am Start. Wer geglaubt hatte, dass es sich dabei um ein Spaßturnier handeln würde, wurde schnell eines Besseren belehrt. Verbissen wurde um Sieg und Platzierungen gekämpft, es gab sogar ein Stechen zwischen ringgleichen Schützen.
Nach der Siegerehrung eröffnete der Vorstand ein reichhaltiges Buffet, welches ausschließlich aus kulinarischen Köstlichkeiten bestand.Bis spät in die Nacht hinein wurde über die Erlebnisse der Vergangenheit, aber auch über die vielen Schnupperkurse, und Volkssportveranstaltungen bis zu den sozialen Engagements gesprochen. In der Zukunft müssen jüngere, aber auch ausdauernde Vereinsmitglieder Verantwortung übernehmen.
Joachim Schacht, Sportwart
The body content of your post goes here. To edit this text, click on it and delete this default text and start typing your own or paste your own from a different source.

Am Samstag, den 16. Mai 2026, reisten Mitglieder unseres Vereins, die auch Mitglieder im Sächsischen Schützenbund e.V. (SSB) sind, in das schöne Haselbachtal zur LM. Bei bestem Wettkampfwetter ging es in 2 Runden in den 3D-Parcours, bei dem 12 Ziele mit sehr unterschiedlichen und anspruchsvollen Schwierigkeitsgraden gestellt wurden. Das Gelände rund um den Steinbruch war besonders mit steilen Auf- und Abgängen und den sich daraus ergebenden Auf- und Abschüssen nicht nur eine Herausforderung an die Schießtechnik mit dem Bogen, sondern auch an das Klettern an steilen Hängen. Unsere Teilnehmer haben alle diese sportlichen Herausforderungen gemeistert, was sich auch in den Platzierungen widerspiegelt. Bei Blankbogen Herren belegte Rene den 2. Platz, bei Compound Jugend belegte Daniel den 1. Platz und Adrian den 2. Platz, und in der Klasse Compound Senioren belegte Günter den 1. Platz. Falk konnte in der sehr zahlreich belegten Bogenklasse Traditionell Master einen beachtlichen 5. Platz belegen. Unser Dank geht auch an den Ausrichter der LM, den SSV Bischheim-Häslich e.V., und in Zusammenarbeit mit dem Sportausschuss des SSB.

Am Samstag den 25. April fand in Mülsen die offene Landesmeisterschaft in der Disziplin Feld/Wald statt. Auf Grund der offenen LM, war das Starterfeld recht gut besucht, so gingen auch Schützen aus Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt an den Start. Bei frischen 8 Grad Celsius fand ab 8 Uhr die Bogenkontrolle, sowie das Einschießen statt. Gestartet wurde pünktlich 10 Uhr und bei schönstem Sonnenschein flogen dann die ersten Pfeile der 24 Schützengruppen Richtung Target. Der recht anspruchsvolle Kurs war wie eine Acht gesetzt und verlief über eine Motorcross-Strecke und den angrenzenden Steinbruch. Die Ziele, 12 Feld- u. 12 Tierbildauflagen, waren dieses Jahr erstmals alle auf unbekannte Entfernung gestellt. Nach guten 4 Stunden konnte René Syring vom BSC Friedewald e.V. in der Bogenklasse Blankbogen (Herren) mit 309 Punkten (146/163) und einem Vorsprung von 69 Punkten den Landesmeistertitel vom letzten Jahr sicher verteidigen. Ein großes Dankeschön geht an den BSC Glauchau, welcher für die Orga der LM zuständig war. Kurs, Ablauf und Verköstigung waren erstklassig.

Am 28. und 29. März 2026 fand in Salzwedel die Deutsche Meisterschaft Halle für Bögen mit Visier statt – ein Highlight im Kalender des Deutscher Bogensport-Verband. Zwei intensive Wettkampftage liegen hinter den Schützinnen und Schützen – mit Licht und Schatten, aber vor allem mit starken Ergebnissen. Gute Bedingungen vor Ort Die Halle präsentierte sich in einem sehr guten Zustand und bot beste Voraussetzungen für die Wettkämpfe. Auch das Catering ließ keine Wünsche offen und sorgte für eine rundum gelungene Versorgung während des Turniers. Ein besonderes Highlight war am Samstag ein Baumkuchenstand, der die bekannte Salzwedeler Spezialität anbot – eine willkommene Abwechslung und ein Stück regionale Tradition. Ein großes Lob gilt zudem den Kampfrichtern: Mit viel Ruhe und Souveränität führten sie durch beide Wettkampftage und sorgten für einen reibungslosen Ablauf auf organisatorischer Ebene. Zäher Turnierverlauf Sportlich gesehen gestaltete sich der Ablauf allerdings teilweise schwierig. Vor allem das aufwendige Ziehen der Pfeile aus den Stramitscheiben führte zu Verzögerungen, wodurch der gesamte Wettkampf sehr zähflüssig wirkte. Hinzu kamen großzügig bemessene Pausen, die den Rhythmus der Schützen immer wieder unterbrachen. Gerade für die jüngeren Teilnehmer erwies sich das als Nachteil: Es fiel ihnen schwer, in einen konstanten Schießrhythmus zu finden – entsprechend holprig verlief für einige der Einstieg ins Turnier. Starke Ergebnisse trotz erschwerter Bedingungen Umso erfreulicher sind die erzielten Leistungen unserer Schützinnen und Schützen: Samstag: Kerstin K.: 521 Ringe – Platz 6 (Bogenklasse Ü50w Recurve) Katrin L.: 543 Ringe – Platz 4 (Bogenklasse Ü50w Compound) Sonntag: Mia S.: 505 Ringe – Platz 3 (Bogenklasse U12w Recurve) Arthur M.: 549 Ringe – Platz 3 (Bogenklasse U15m Recurve) Tim I.: 461 Ringe – Platz 19 (Bogenklasse U15m Recurve) Auch in der Mannschaftswertung der Recurve-U-Klassen konnte sich unser Team behaupten: Mit insgesamt 1515 Ringen erreichten unsere Jugendlichen einen starken 5. Platz von 16 Mannschaften. Fazit Trotz eines nicht optimalen Wettkampfrhythmus und organisatorischer Herausforderungen haben unsere Schützinnen und Schützen bemerkenswerte Leistungen gezeigt. Besonders die Podestplätze im Nachwuchsbereich unterstreichen das große Potenzial unseres Teams. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dieser erfolgreichen Deutschen Meisterschaft!
